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Montag, 28. Februar 2011
Wie man digitalen Cool-Stuff entwirft: Worksheet-Ideen zur digitalen Strategie.
Diese Frage stellen sich sowohl Werber, PRler, Filmemacher, Spielentwickler oder Start-up Gründer. Im Grunde stellen sich alle diese Frage, die im Netz um Aufmerksamkeit ringen.
Vor einiger Zeit habe ich auf dem Digital Planning Workshop des Verbandes der Marken- und Kommunikationsstrategen eine Präsentation über die strategische Planung im digitalen Raum gehalten.
An example:People travel between two cities. They can either travel by plane or by train. The train takes double the amount of time and is as expensive as the plane – why would you choose to ride the train? The National Railway of Norway were faced with this dilemma and wisely decided on a brand platform suggesting that when it comes to the train it is the journey itself that is the destination – the train ride in itself is a valuable product – as opposed to the plane which is just herding cattle.The company invested heavily in this story on a range of surfaces and channels. But what happened when people came online to their website – possibly the most important interface in the interactions between the brand and the customer? Online the story was hidden. What people met where a ticket purchasing application/calculator mistakenly similar to the one offered by any cattle herding airline.
3. Die Worksheets
3. 1. Das "Cool-Stuff Opportunity" Template

3. 2. Der "Cool Stuff" Experience Plan

Die Inspiration für das zweite Template kam übrigens von dieses Business-Plan Model für Start-Ups.
Lance Weiler on #transmedia
Very interesting and insightful.
Transmedia from Vimeo Festival on Vimeo.
Donnerstag, 3. Februar 2011
Digital Thinking basiert auf Digital Behaviour - Der blinde Fleck der Unternehmenskultur.
Heute habe ich einige unstrukturierte Gedanken zum Digitalen Wandel skizziert - mit dem Aufruf zu Kommentaren und Diskussion, denn so richtig gar ist das noch nicht.
Immer wieder kommt auf Veranstaltungen und in Gesprächen mit Kollegen die Frage auf, wie sich eine Agentur oder ein Medienunternehmen auf die Veränderungen des Social Web einstellen kann.
Die Antworten lauten in vielen Unternehmen Schulungen besuchen, von Digital Natives zu träumen, Berater engagieren, ein Social Media Team einstellen, eine Digital Unit ausgründen oder eine Task Force bilden. All das soll "Digitales Denken" im Unternehmen verankern.
Und Fall der Agenturen erhofft man sich so schnell digitale Kommunikationslösungen und Kampagnen realisieren zu können, die Kunden begeistern.
Gegen keine dieser Maßnahmen kann man im Grunde etwas sagen.
Man könnte also sagen Task Force und Social Media Manager dämpfen die Symptome. Eine nachhaltige Veränderung können sie nur dann bewegen, wenn ihre Bemühungen nach Außen und Innen gerichtet sind. Genaus wichtig wie das Ausarbeiten von Konzepten für Kunden ist es, intern eine netzaffine Unternehmenskultur anzuregen, die von den Kollegen getragen wird - denn das Social Web verändert nahezu alle Unternehmensprozesse.
Auf einen Technologiewandel übertragen, wird einem Unternehmen eine große Software-Suite übergestülpt, die eventuell gar nicht zu den internen Prozessen passt. Die Mitarbeiter werden damit konfrontiert, alle gewohnten Prozesse auf einmal aufgeben zu müssen und das Unternehmen stellt ihre Fähigkeit zur Selbstorganisation in Frage.
Persönlich liegt mir ein sukzessiver Wandel näher. Aus der genauen Beobachtung der Unternehmenskultur und der internen Prozesse kann man kleine digitale Veränderungspakete ableitet, die konkret zu benennende Probleme technologisch lösen.
Drei Beispiele:
- Ein Team stellt fest, dass die internen ToDo's in der Flut der täglichen Mails verschwindet. Eine Lösung zum Anfang könnte ein ToDo Manager wie TheDeadline oder Staction sein.
- Die Kollaboration an Präsentationen führt zu E-Mail Schleifen und Versionskonflikten. Niemand weiß mehr, welche Datei aktuell ist: Warum nicht die Präsentation inhaltlich in Google Docs konzipieren.
- Mitarbeiter finden, dass es zuwenig interne Informationen gibt. Vorgesetzte finden, dass sich Mitarbeiter mehr mit Facebook auseinandersetzen sollten: Warum nicht im ersten Schritt eine geschlossene Facebook-Gruppe gründen in der interne Veranstaltungen und Links geteilt werden.
Dienstag, 1. Februar 2011
Pandemic 1.0 - And the Question of Transmedia Documentation
Yesterday I read about Pandemic 1.0 on psfk.com. It is a transmedia experience by Lance Weiler that took place during the sundance film-festival.
Basically players following the storyline had 120hrs to stop a global pandemic.
This Video gives a glimpse on this interesting experience:
While watching the video I thought about something that Jan Noel Thon told me a couple of days ago.
Jan is a media researcher at the University of Mainz and co-hosting the Storyworlds Conference in June.
We were discussing our views on transmedia and he told me about the importance to document transmedia experiences properly. Many transmedia experiences / alternate reality games only exist during a specific time frame. And without a documentation it is nearly impossible to use them for research or education.
I agree with him.
Since I visited screenwriting school I have been so grateful that it is possible to get a lot of famous movie scripts from the web - to analyse and learn from them. Like on scriptorama. Sadly I have not found something like scriptorama for transmedia stories.
So I call on us transmedia designers and thinkers to share our scripts after the story has been told. Let's make them open-source to learn an do more.

