Dieser Blog ist umgezogen!

Achtung!! Dieser Blog ist umgezogen. Ab jetzt schreibe ich auf http://growthbystory.de/.

Montag, 2. September 2013

Keine Mails, keine Meetings zwischen 8.00 und 11.00.

Eigentlich seit meinem ersten Arbeitstag haben meine Bürotage entweder mit dem Blick in die Mailbox begonnen, oder einem Status-Meeting oder einem extra früh gelegten Kundentermin. Schnell morgens Mails wegschaffen. Kurz mit dem Team oder einem Kunden klären was zu tun ist. Damit schön viel produktive Zeit vom Tag übrig bleibt.


So die Routine, die spätestens mit meiner Selbstständigkeit immer weniger funktioniert hat. Denn je mehr Bälle in der Luft sind, desto mehr Mails gibt es zu lesen und Dinge zu besprechen. Die eigentliche Arbeit startet erst Nachmittags, wenn die Augen nur noch mit Kaffee aufbleiben.
Und abends bleibt das Gefühl, mit nichts fertig zu werden oder voran zu kommen.

In den letzten Wochen habe ich angefangen, diesen Modus immer Mal wieder umzukehren.
Und stelle fest, wie sich dann meine Produktivität erhöht und der gefühlte Stress abnimmt.

Was meine ich mit umgekehrt?

Statt morgens Mails zu schreiben oder Besprechungen zu halten, konzentriere ich mich die ersten drei Stunden des Tages auf die wichtigsten kreativen Aufgaben, die vor mir liegen: An einem Konzept schreiben, einen Blogpost formulieren, eine Idee skizzieren, eine Geschichte weiterdenken.

All diese Dinge gehen mir Morgens leichter von der Hand. Vor allem wenn ich mir für die Aufgaben einen konkreten Zeitrahmen stecke ("Darum kümmere ich mich jetzt, ohne Unterbrechung, 60 Minuten").

Langsam entwickelt sich daraus eine Art kreative Routine. Sie beginnt gegen 8.00 Uhr mit 20 Minuten Tagebuch. Dann folgt die Auswahl der Aufgaben, die ich an diesem Tag angehen möchte, von meinem Trello-Canban Board. Schließlich widme ich mich zwei mal 60 Minuten einer bis zwei wichtigen kreativen Aufgaben. Das klappt natürlich nicht jeden Tag. Doch ich bemühe mich darum, diesen Raum zu verteidigen.

Denn früher habe ich meine produktivste Zeit den Prioritäten anderer geopfert. Heute möchte ich den Morgen nach meinen Prioritäten nutzen. Um 11.00 Uhr habe ich bereits die wichtigste kreative Arbeit voran gebracht. Und das Gefühl, etwas Wichtiges geschafft zu haben, beflügelt den ganzen Tag.

Die Inspiration meinen Arbeitsmodus zu überdenken, kam übrigens aus diesem Buch "Manage you Day-to-Day: Build your Routine, find your focus & sharpen your creative mind".
Es hat mich auch mit ein paar anderen spannenden Ideen versorgt: Zum Beispiel der Idee einen  Screen-Sabbath abzuhalten -  einen Tag ohne Bildschirm. Oder mich zu fragen, ob ich wirklich alle Leute, denen ich auf Twitter folge, Platz in meinem Gehirn einräumen möchte.

Wenn ich also mal zwischen 8.00 und 11.00 nicht auf Anrufe oder Mails reagiere.
Dann arbeite ich wahrscheinlich...



1 Kommentar:

  1. Ich kann Dich bei Deinem Ansatz nur unterstützen. Ich lege Besprechung nach Möglichkeit auch nur noch auf die Nachmittage - die Zeit bis zur MIttagspause dient der "Stillarbeit" im Kämmerchen. In Sachen Mails und Telefon bin ich leider noch nicht so konsequent - würde mir aber auch gut tun, glaube ich.

    In diesem Sinne: Weiter so! Ich probier´s auch!

    AntwortenLöschen